SOS-Patenschaften
von Petra und Wolfgang Szameitat
Im März 1977 übernahmen meine Frau und ich eine erste SOS-Kinderdorfpatenschaft in Nicaragua. Drei SOS-Patenkinder sind nun schon eigenständig, das vierte SOS-Patenkind lebt noch im SOS-Kinderdorf Esteli / Nicaragua.
München, den 05. November 2007
SOS-Kinderdorf weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
80638 München Menzinger Straße 34
Unser 4. SOS-Patenkind lebt zur Zeit noch in der Obhut des SOS-Kinderdorfverbandes.
" Redet's nicht - tut's was! "
( Hermann Gmeiner )
Wien, den 10. November 1995
SOS-Kinderdorf International 1190 Wien Billrothstraße 22
2007
ist unser 3. SOS-Patenkind aus der Obhut des SOS-Kinderdorfverbandes
ausge-
zogen, um sein selbständiges Leben zu beginnen. Es hat verschiedene
berufsbildende
Kurse absolviert und mittlerweile auch einen passenden Arbeitsplatz
gefunden.
Unser Patenkind lebt nun in Managua und ist in der Lage, für sich selbst
zu sorgen.
" Ich weiß nichts Besseres,
um einem Kind zu helfen,
als ihm eine Mutter zu geben,
Geschwister zu geben,
ein Haus, ein Dorf zu geben "
( Hermann Gmeiner )
Wien, den 13. Mai 1985
SOS-Kinderdorf International 1190 Wien Billrothstraße 22
1995 ist unser 2. SOS-Patenkind aus der Obhut des SOS-Kinderdorfverbandes ausgeschieden. Es hat das SOS-Kinderdorf auf eigenen Wunsch verlassen. Unser Patenkind ist nun alt und reif genug, um für sich selbst zu sorgen und auf eigenen Beinen zu stehen.
"
Helfen und Lieben ist der reifste
und vollkommenste Ausdruck
menschlicher Vernunft "
( Hermann Gmeiner )
Wien, den 20. April 1977
SOS-Kinderdorf International 1094 Wien Prechtlgasse 9
1985 ist unser 1. SOS-Patenkind aus der Obhut des SOS-Kinderdorfverbandes ausgeschieden. Es hat im SOS-Kinderdorf Tischlerei gelernt und ist nun in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Es hat auf eigenen Wunsch hin die Kinderdorfgemeinschaft verlassen, um sich zu verselbständigen. Es geht ihm gut und fühlt sich auf seinem neuen Lebensweg wohl.
"
Alle Kinder dieser Welt
sind unsere Kinder "
( Hermann Gmeiner )
SOS-Kinderdorf Esteli / Nicaragua
Die SOS-Kinderdorfarbeit in Nicaragua stand zunächst im Dienst der Katastrophenhilfe nach dem schweren Erdbeben, das die Landeshauptstadt Managua vernichtete. Dieses Erdbeben machte nicht nur unzählige Kinder zu Waisen, sondern zerstörte vorhandene Waisenhäuser, so daß auch die dort untergebrachten Kinder obdachlos wurden. Um diesen wohl hilflosesten Opfern der Naturkatastrophe schnell und wirkungsvoll helfen zu können, beschloß man den Bau eines SOS-Kinderdorfes aus Fertigteilen. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück fiel die Wahl auf Esteli, eine im Nordwesten des Landes ca. 400 km von der Hauptstadt liegende Stadt. Die räumliche Entfernung von der zerstörten Großstadt war mit ein Argument für die Auswahl des Grundstückes, da die meisten Kinder durch die Ereignisse einen Schock erlitten hatten, der sich durch ein Verbleiben in unmittelbarer Nähe des betroffenen Gebietes sicher nicht gelöst hätte.
Das SOS-Kinderdorf Esteli liegt ca. 20 Gehminuten von der Stadt selbst entfernt.
Rundum entstehen Siedlungen und in wenigen Jahren wird dieser Vorort fest mit
der Stadt verbunden sein. Das SOS-Kinderdorf wird organisch mit seiner Umgebung
verwachsen und ein fester Bestandteil der Gesellschaft werden, wodurch die
Integration der dort untergebrachten Kinder wesentlich erleichtert wird.
Dank
des tatkräftigen Einsatzes einer bereits seit Jahren mit der praktischen
SOS-Kinderdorf-Arbeit vertrauten Expertin gelang es, in der Rekordzeit von nur 3
Monaten, die ersten Kinderdorfhäuser bezugsfertig zu machen und zu besiedeln.
Die Auswahl der ersten Kinderdorfmütter war glücklich und die Atmosphäre in
diesem neuen Kinderdorf ist sehr harmonisch. Die aufgenommenen Kinder sind zum
größten Teil Waisen, allerdings gibt es im Augenblick keine oder nur
mangelhafte Dokumente, da die Archive ebenfalls zerstört wurden.
Die
Katastrophe, die dieses an sich schon arme Land traf, hat die allerletzten
Reserven Nicaraguas erschöpft. Das SOS-Kinderdorf Esteli kann nur dank der
Hilfe von Paten aus aller Welt am Leben erhalten werden. Allein die regelmäßigen
Patenschaftszahlungen sichern und erhalten den dort untergebrachten Kindern
die Liebe einer Kinderdorfmutter und die Geborgenheit eines Heimes.
"
Die Herzen der Kinder sehnen sich
nach echter Liebe, um frei zu sein "
( Hermann Gmeiner )